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Thailand 2015 #2 - Zwischenstopp: Amsterdam

Zeitpunkt: 10.02.2015 16:28
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Okay - 10 Stunden in Amsterdam. Das war nicht mein Plan, aber nun ist es so. Also auf in die City!

Und tatsächlich: Amsterdam ist eine tolle Stadt. Also zumindest die Altstadt, die sich gleich an den Bahnhof anschließt. Auf den ersten Blick ist alles ziemlich unübersichtlich, aber die Draufsicht klärt schnell und die Orientierung fällt bald leicht. Denn die Altstadt ist durchzogen von kleinen Kanälen (Krachten), die C-förmig angeordnet sind. Zwar muss man aufgrund der Krümung um die Kurve denken, aber mit einem ausgeprägten Hippocampus bekommt man das locker hin.

Zwischen den wenigen größeren Straßen besteht die Altstadt aus einem feinen Netz aus Gassen. Auch diese sich nicht geradlinig und bieten damit den Reiz, nicht sehr weit einsehbar zu sein. Es bleibt immer ein Geheimnis, wohin man kommt, bis kurz bevor man "dort" ist :D

Die Geschäfte sind auf den ersten Blick bunt gemischt, aber nach ein paar Gassen läßt sich ein Muster erkennen: Pubs, T-Shirt-Läden, Naschwaren und Coffeeshops kommen am häufigsten vor. Aus Ersteren werden um diese Uhrzeit (11 Uhr) leere Bierfässer hinaus und volle wieder hinein gerollt. Da ging es letzte Nacht wohl ordentlich zur Sache. Und in Letzteren werden schon die ersten Joints gerollt. Da geht es wohl schon wieder zur Sache. Oder beginnt man so in Holland einen Freitag? Sah jedenfalls gemütlich aus: Man sitzt dazu in einer kleinen Sitzgruppe, mit Freunden, und trinkt dazu Kakao oder andere eher$

Alles in allem vermittelt mir diese Stadt einerseits ein hohes Partyniveau und andererseits doch eine große Entspanntheit. Da sollte man wohl mal für ein Paar wenige Tage hinfahren. Kleine Reise unter Freunden... wer kommt mit?

Auch toll fand ich, mitten in diesen Gassen kurz mal in China zu stehen. Chinatown in Amsterdam. Überall nur Chinesen und chinesische Schriftzeichen. Hamm wir in Leipzig ja so nich... Ach und das offene WLAN in allen Bahnhöfen, auf dem Bahnhofsvorplatz und an den Krachten fand ich auch toll. Natürlich alles rechtskonform mit kurzem Login aber ohne Zugangsdaten (also nur die Erfassung der IP-/MAC-Adresse und die Bestätigung der Nutzungsbedingungen).

Besonders cool: Im Bahnhof stand ein offenes Klavier mit der Aufschrift "Play me!". Und tatsächlich war unter den wartenden Reisenden ein Klavierspieler, der ausführlich, genüsslich und mit einer positiven Resonanz bei den anderen Reisenden die Bahnhofsvorhalle bespielte. Nice! Amsterdam ist ziemlich cool.

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